Katalog – im Aufbau

chronologisches Werkverzeichnis


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Der Kampf mit den Noten….

Der Weg von der Idee bis zur fertigen Partitur ist lang.
Er ist die Aufgabe, die wir uns als Komponisten bereit sind zu stellen – im Gegensatz zu allen anderen Musikern.

Ich beginne erst meine Musik aufzuschreiben, wenn sie schon in mir „gewachsen“ ist.
Und trotzdem ist das Aufschreiben das Schwierigste am Komponieren – jede Notation ist ein totaler Kompromiss mit dem, was man in sich hat.

Man fühlt eine ganze Welt, und: schreibt einen Punkt.

Ich arbeite komplett mit Hand und oft am Instrument.
Manchmal vergehen Tage harter Arbeit, bis ich mir wirklich sicher bin, welche Artikulation genau, welche Dynamik genau, welche Stimmführung genau ein Takt, eine Linie, eine kleine Idee hat.
Darin fühle ich mich schon völlig gefordert – in diesen Entscheidungen. Und diese Entscheidungen vorher als Musiker ganz in der eigenen Vorstellung auszufüllen, ist eine große Aufgabe, wie ich als Pianist gut weiß. Selbst, wenn es nur ein Descresendo oder ein Piano ist.

Anschließend digitalisiere ich meine Handschriften am Computer selbst.
Ich richte die Noten komplett ein, mache das Lektorat, bestimme die Typographie meiner Musik und vertiefe so Ihren Sinn, Ihre Präzision, die Genauigkeit der Aussage.
Für die 10 Stücke des Klavierzyklus „Kurzgeschichten“ hat beispielsweise allein diese Arbeit, also das Setzten der fertigen Handschrift, über ein Jahr in Anspruch genommen.

Dadurch schaffe ich eher wenige Werke zu schreiben – dafür kann sich der Musiker darauf verlassen, dass ihm das Schriftbild genau sagt, was die Musik will und braucht – und eben auch, was nicht aufgeschrieben ist.

Je mehr Erfahrung ich habe, umso mehr frage ich mich, was ich nicht notiere;
umso mehr vertraue ich dem Musiker, dem Interpreten – auch in mir.

Die folgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in diesen langwierigen Prozess.


Einblicke in die Werkstatt